Niederlage und Hoffung

Am 6. August ist die Schlacht um Ssangyong Motor zu Ende. (Sieh auch einen Artikel in FAU-IAA und einen Artikel in Wildcat.)

Der Arbeitskampf bei der Ssangyong-Motorenfabrik erlebte eine Niederlage. Die Ssangyong-Gewerkschaft kam den fast allen Forderungen vom Unternehmer entgegen, um das Massaker von der Regierung zu vermeiden. Die StreikerInnen und Solidarisierenden kämpften beispiellos sehr gut.

Jedoch die ArbeiterInnen bei der Ssangyong-Motorenfabrik, die für den Unternehmer sind, und die streikenden ArbeiterInnen waren abgespaltet. Außerdem machten andere Metall- und Motorengewerkschaften (z.B. Hyundai und KIA) wegen des Gewerkschaftsegotismus einen Solidaritätsstreik selten. Die Hyundai-Gewerkschaft, die die größte und wichtigste Gewerkschaft im Metallsektor ist, streikte nicht, um ihre eigenen Arbeitsplätze zu sichern, weil Ssangyong und Hyundai in einer Konkurrenzbeziehung stehen. (KIA gehört zur Hyundai-Autokonzerngruppe an.) Korean Confederation of Trade Unions und Metallgewerkschaftsbund organisierten einen Solitaritätsstreik nicht und kämpften wegen Reformismus und Bürokratismus nicht aktiv.

Bis jetzt (24.8.) sind 6 ArbeiterInnen getötet und schon 69 StreikerInnen und die einigen sozialistischen Solidarisierenden verhaftet. Die Regierung und das Kapital greifen bei Gelegenheit dieser Niederlage die anderen Kämpfe der ArbeiterInnenklasse und die sozialistischen Bewegungen immer stärker ideologisch und gewaltsam an. Jedoch wir werden gegen den Kapitalismus wieder kämpfen! Jedenfalls danke für Ihre Interesse und Solitarität!






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